Anlauf- und Beratungsstelle in Stuttgart für Opfer von Diskriminierung

Der gemeinnützige Verein SAVE SOCIETY – Die Organisation gegen Diskriminierung – möchte eine eigene Anlauf- & Beratungsstelle in Stuttgart errichten.

Diese soll dem Zweck dienen, allen Menschen – gleich welche Art der Diskriminierung sie erfahren haben – schnellen und barrierefreien Zugang zu ermöglichen und ihnen Hilfe anzubieten. Dort werden vor Ort die einzelnen Probleme gesammelt und den Klienten beratend zur Seite gestanden. Für Stuttgart würde diese Anlaufstelle eine Steigerung der Lebensqualität und ein friedlicheres sowie gemeinschaftlicheres Miteinander bedeuten. Durch das eigene Netzwerk an kompetenten Psychologen, Sozialarbeitern, Therapeuten, Anwälten und weiteren hilfeleistenden Personen werden die Hilfesuchenden an die jeweils passende Stelle weiter geleitet und ein erster Kontakt hergestellt. Zusätzlich wird die Möglichkeit geboten Informationsmaterial und Kontaktdaten von Anlaufstellen auszuhändigen. Als konkrete Zielgruppe denken wir dabei an unsere Mitmenschen, die auf Grund einer Behinderung, schlechter Bildung, ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder ethnischer Herkunft diskriminiert werden sowie an die vielen Obdachlosen und Opfer von häuslicher Gewalt oder Mobbing. Menschen, die durch Schicksalsschläge den Boden unter den Füßen verloren haben sollen wieder Fuß fassen und Menschen, die aufgrund Ihrer Andersartigkeit oder Krankheit ausgegrenzt werden, sollen wieder in unsere Gesellschaft inkludiert werden. Die Beratungsstelle soll helfen und das Helfen wieder zur Selbstverständlichkeit machen. Eine Grundsätzliche Motivation liegt dabei in dem Anliegen allen Menschen Toleranz, Respekt, Mitgefühl und ein aktives Handeln gegen Ungerechtigkeit nahezulegen.

Die Anlauf- und Beratungsstelle wird neutral auftreten und jedem Menschen die Möglichkeit geben sich an Hilfeleistende zu wenden. Respektive gerade auch für Menschen sein, die sich normalerweise nicht an öffentliche Stellen wie Ministerien, Behörden oder Ämter wenden möchten. Zudem soll sie einladend, modern und frisch gestaltet sein um mögliche Barrieren abzubauen.

Das satzungsgemäße Ziel ist zudem die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- & Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Opfer von Straftaten, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Kriminalprävention, des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke. Die Tragfähigkeit der Anlaufstelle soll durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Gelder sichergestellt werden.

Einzugsgebiet

Die Beratungsstelle hat ein Einzugsgebiet von ca. 50km um Stuttgart herum. Selbstverständlich sind wir im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland tätig, müssen aber auf unsere Partner verweisen.

Standort | Objekt

Die Anlaufstelle sollte eine zentrale Lage im Stadtkern haben und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Wir benötigen für die erfolgreiche Umsetzung eine Fläche von ca. 250-300qm. In diesen Räumlichkeiten werden Seminare, Gruppendiskussionen, Workshops, Einzelgespräche sowie die strategische Planung, das Marketing und der Vereinssitz implementiert.

Rückblicke

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Gründungsprozess des Vereins „SAVE SOCIETY e. V.“ (der Organisation gegen Diskriminierung), blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft. Seit der Gründung am 01.09.2014 konnte der Verein bereits große Fortschritte verzeichnen. Momentan haben wir über unsere Social-Media-Kanäle über 38.000 Menschen erreicht und daraus über 79.700 Interaktionen hervorrufen können. Zudem können wir uns über die ersten 283 Facebook-Fans erfreuen. Inzwischen ist die Olympionikin Monika Sozanka (Fechterin, Medaillengewinnerin bei Europa- & Weltmeisterschaften und Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen) auf uns aufmerksam geworden und hat ihren Platz in den Reihen unserer SAVE Botschafter/innen gefunden. Die Schauspielerin Vanessa Eichholz sowie Marius Bröning und Catherine Ackermann zählen zu unseren Botschaftern. Eine weitere Botschafterin ist das international renommierte Model, Buchautorin und Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Zohre Esmaeli. Wir konnten uns auch über Glückwünsche und Zuschriften sowie Unterstützungsschreiben von Prominenten erfreuen. Darunter zählen unter anderem der 2malige Oscargewinner, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur für Film und Fernsehen Paul Haggis sowie der Filmproduzent Roland Pellegrino, der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann, der Bundestagsabgeordnete und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Hartmut Koschyk und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, um nur einige zu nennen. Die ersten Aktionen wurden bereits umgesetzt. Ziel jener ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und auf Missstände und Hilfsbedürftige aufmerksam zu machen.

Gerade Medienpräsenz ist für die weitere Tätigkeit sehr wichtig. So konnte die SAVE SOCIETY unter anderem einen Artikel in der BILD-Zeitung platzieren und zeigt schon jetzt regelmäßige Präsenz in diversen TV-Formaten wie der „SWR Landesschau“ oder „Markus Lanz“ und zuletzt bei ARD „hart aber fair“. Wichtige Themen müssen öffentlich gemacht werden um einen möglichst großen Effekt zu erzielen.

Gemeinnützigkeit

Die Erteilung der Gemeinnützigkeit wurde vom Finanzamt Stuttgart III bestätigt.

Ziele

– kurzfristig

Zunächst werden die schon vorhandenen Tätigkeitsfelder der „SAVE SOCIETY“ weiter umgesetzt. Dazu gehören das Vermitteln von Hilfesuchenden an die passenden Stellen, das Verteilen von Hilfspaketen mit Lebensmitteln sowie Kleider an Flüchtlingsheime und Obdachlose, das Verteilen von Spielsachen und Bücher an sozial schlechter gestellte Kinder sowie das Verteilen von Fahrrädern, die Beratung von Flüchtlingen und Hilfe bei der Integration. Das Internetangebot und die satzungsgemäßen Ziele werden weiter ausgebaut. Zudem wird das Netzwerk an Hilfeleistenden erweitert und der Fokus auf die Pressearbeit gelegt. Generell wird bei allen Handlungen eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen. Das AD –Network, eine umfassende Onlineplattform, befindet sich momentan im Aufbau.

– mittelfristig

Ab dem Geschäftsjahr 2016 werden die bis dato gewonnen Kontakte und Themen ausgebaut und durch passendes Informationsmaterial und kompetente Experten erweitert. Es werden freie sowie fest angestellte Mitarbeiter für das Projekt gewonnen und den Zielgruppen zugewiesen. Es wird nun verstärkt auf Medienpräsenz geachtet und hierfür weitere Botschafter für die Organisation gewonnen. Die Anlaufstelle wird 2016 über Stuttgart hinaus beworben und Partner im Einzugsgebiet gesucht und integriert. Die Betaversion des AD –Networks wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

– langfristig

Langfristig sollen die Tätigkeitsfelder erweitert und optimiert werden und weitere Anlaufstellen im Bundesgebiet geschaffen werden. Erweiterung des Leistungsspektrums der Anlaufstelle, indem empirische Forschung zum Thema Diskriminierung durchgeführt wird und Daten erhoben werden.

Zielgruppe

Theoretische Zielgruppe in Stuttgart und Umgebung <50km*1Ausländerdiskriminierung 145.581Frauendiskriminierung 382.150Altersdiskriminierung 66.378Mobbing Arbeiter 35.861Mobbing Privatpersonen 30.329Mobbing Jugendliche/Kinder 38.298 Zu erwartende Personen (1%) in Stuttgart und Umgebung <50km*1Ausländerdiskriminierung 1.456Frauendiskriminierung 3.822Altersdiskriminierung 667Mobbing Arbeiter 359Mobbing Privatpersonen 303Mobbing Jugendliche/Kinder 383

*1die Hochrechnung beziehen sich auf die offiziellen Zahlen der Stadt Stuttgart, sowie der Statista GmbH. Es wurde von einer Bevölkerung von 600.000 Einwohnern aus kalkuliert, das Umland wurde außer Acht gelassen.

Mitstreiter

  1. Abteilung Integration der Stadt Stuttgart, Schwerpunkt Integration.

  2. Landesfrauenrat Baden Württemberg, Schwerpunkt Geschlecht.

  3. VelsPol Baden Württemberg e. V., Schwerpunkt sexuelle Identität.

  4. Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung des Landes Baden-Württemberg, Schwerpunkt: Behinderung und chronische Krankheiten.

  5. AntiDiskriminierungsForum.EU (Diakonisches Werk), Schwerpunkt: Alle Merkmale der Diskriminierung.

Tätigkeitsfelder

  • Beratung
  • Vermittlung (an Experten – Pädagogen, Psychologen, Anwälte, Ämter)
  • Workshops
  • Seminare
  • Vorträge allgemein
  • Vorträge bei Unternehmen, Schulen, Universitäten usw.
  • Netzwerk Koordination und Networking-Plattform
  • Anlaufstelle für Helfer
  • Begleitung und Lösung von Konfliktfällen
  • Forschung und Umfragen, Erhebung von Statistik
  • Mobbing – Arbeitsplatz/Schule/Cybermobbing
  • Drogenkonsumenten
  • Migranten
  • Männer/Frauen/Transgender/Homosexuelle
  • Kinder/Senioren/andere
  • Verkehrsverhaltende Diskriminierung
  • Consulting

Kodex | Leitsätze

Die Save Society verpflichtet sich nach den Prinzipien des Global Compact zu handeln.

Der Global Compact der Vereinten Nationen ist eine strategische Initiative für Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten und Strategien an zehn universell anerkannten Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Damit kann die Wirtschaft als wichtige treibende Kraft der Globalisierung dazu beitragen, dass die Entwicklung von Märkten und Handelsbeziehungen, von Technologien und Finanzwesen allen Wirtschaftsräumen und Gesellschaften zugutekommt.

Diese wachsende Erkenntnis spiegelt sich in dem lebhaften Wachstum des Global Compact wider. Mit mehr als 12.000 Teilnehmern aus über 145 Ländern ist er die weltweit größte Initiative gesellschaftlich engagierter Unternehmen und anderer Stakeholder.

Von Führungskräften getragen, bietet der Global Compact seinen Teilnehmern einen praxisorientierten Rahmen zur Entwicklung, Umsetzung und Offenlegung von Nachhaltigkeitsstrategien und -praktiken sowie ein breites Spektrum an Arbeitsfeldern und Management-Werkzeugen und -Ressourcen, die alle einem Zweck dienen: der Förderung nachhaltiger Geschäftsmodelle und Märkte.

Rechtsform

Die Rechtsform ist derzeit ein Gemeinnütziger und eingetragener Verein, die SAVE SOCIETY e. V. Es wird angestrebt, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Antidiskriminierungsinstitut, in Form einer Stiftung, gegründet wird.

Die Leitung erfolgt durch die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins SAVE SOCIETY sowie des Vorstandsvorsitzenden und dessen Stellvertreter.

Kosten und Finanzteil

Wir finanzieren uns über Mitgliederbeiträge, Spenden, Zuschüsse, Subventionen, Gebühren, Sponsorings, Workshops, Vermittlungsprovisionen und Veranstaltungen. Wir legen großen Wert auf das Qualitätsmanagement. Jede Projektplanung wird einer Risiko- und Machbarkeitsüberprüfung unterzogen. Dabei wird vor allem darauf geachtet wie realistisch die erfolgreiche Umsetzung eines Projektes ist und welche Risiken das Projekt beeinflusst. Schon im Vorfeld wird geprüft welche Maßnahme für etwaige Risiken zur Behebung geeignet ist. Ein weiterer Eckpfeiler für uns ist die Erfolgsmessung. Diese ist wichtig bei der Projektumsetzung, eine kontinuierliche Kontrolle ist essentiell. Diese Überwachung nehmen wir im Team vor und erfassen vorhandene Schwächen anhand von Musterbögen und Tabellen. Dadurch steigern wir unsere Ergebnisse und garantieren eine kontinuierlichere Verbesserung unserer Arbeit.