ARMUT

Das Armutsverständnis definiert sich oft durch eine mangelnde Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Nahrung, Wohnung, Kleidung, sozialen Kontakten oder Gesundheit und ist oft durch kulturelle Wertvorstellungen geprägt. Häufig definiert sich allerdings der Begriff ausschließlich quantitativ, respektive über Wohlstand und Lebensstandard. Diese werden dann meist durch finanzielle Möglichkeiten verwirklicht. Die Armut ist ein soziales Phänomen, welches als Zustand maßgeblicher sozialer Benachteiligung verstanden wird. Ein Maßstab für Armut ist typischerweise das Einkommen, welches dann als „wirtschaftliche Armut“ bezeichnet wird. Das Armutsrisiko in Deutschland ist laut Bundesamt für Statistik unverändert bei 16,1%.

Unterernährung und Hunger

Laut neuesten Statistiken hungern rund etwa 852 Millionen Menschen weltweit. Die meisten davon etwas 815 Millionen Menschen leben in den Entwicklungsländern. In diesen Entwicklungsländern sterben rund 15.000 Kinder pro Tag an Unterernährung.

Hunderttausende Kinder bekommen auch in der Bundesrepublik Deutschland nicht genug zu essen. „Man kann davon ausgehen, dass etwa 500.000 Kinder in Deutschland regelmäßig nicht ausreichend ernährt werden und immer wieder Hunger leiden“, so der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Wolfram Hartmann, anlässlich des Welthungertags.

Eine Auflistung von Zahlen und Informationen zum Thema Armut sind beim Bundesamt für Statistik einzusehen. Link

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