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Wie dem Informationsschreiben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) entnommen werden kann, beziehen sich rund 23% der Beratungsanfragen bei der ADS auf den Diskriminierungsgrund der ethnischen Herkunft. Betroffene werden z.B. bei der Wohnungssuche abgelehnt, erhalten keinen Eintritt in die Diskothek, haben Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder werden aufgrund ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert. Diese Erfahrungen sind für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland keine Seltenheit. Rassismus und offene oder subtile Diskriminierung sind ein alltägliches Problem unserer Gesellschaft, in der fast 20% aller Menschen einen Migrationshintergrund haben.